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Am 04.09..2010 um 10 Uhr startet ein Sportbootführerschein - See Kompaktkurs  an zwei aufeinander folgenden Wochenenden, jeweils Samstag und Sonntag von 10 - 15 Uhr in der Bornstr.1  weiter:


 





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Segeltörn Azoren - Amsterdam
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(von Heike Genseleiter, 25.April bis 14. Mai 2004))

Nach der Lektüre vieler Weltumsegler wollten wir (Heike + Norbert) nun auch wissen, wie es sich auf dem grossen Teich so "anfühlt".

Kurzentschlossen wurde eine Kojencharter beim Skipperteam gefunden und ein dreiwöchiger Törn von Horta auf den Azoren (immerhin schon ein ganzes Stück draussen auf dem Atlantik) über England nach Amsterdam gebucht.

Eine Woche vor Abflug erhielten wir, wie angekündigt, die Crewliste. Neben dem Skipper Arild Meyer und uns beiden war nur noch ein weiterer Teilnehmer angemeldet. Das Schiff, eine GibSea 442, konnte acht Segler unterbringen. Da die Mindestteilnehmerzahl hiermit erreicht war, ging unser Flug planmässig am folgenden Wochenende. Bei einem Zwischenstopp in Lissabon trafen wir Ralph aus Kierspe und weiter ging es nach Horta auf der Insel Faial, in der Inselgruppe der Azoren.

Nachdem wir in Horta unser Gepäck in der kleinen Flughafenhalle aufgenommen hatten, fuhr uns ein Taxi 10 Km  über die grüne Insel mit ihren kleinen weissen Häuser zur Marina in Horta. Dort gab es viel zu sehen. Die ganze Hafenanlage samt Stegen war mit hoch künstlerischen Bildern bemalt. Jede Crew, die auf der Atlantiküberquerung einen Zwischenstopp in Horta machte, verewigte sich dort mit einem Bild. Darin wurde der Schiffsname, die Jahreszahl des Besuchs und die Crew eingefügt. Eine Freeslan Flagge haben wir auch entdeckt, auf der schon drei Besuche vermerkt waren. Einige Crews waren wohl schon öfter hier.

Gegenüber einer 30 Meter langen, glänzend polierten Stahlyacht fanden wir auch unser Boot, die "Nordwind" aus Warns (Holland).

Der Skipper Arild Meyer war ziemlich erstaunt, dass seine neue Crew aus 3 Leuten bestand. Das wäre wohl doch etwas "wenig". Von der Basis in Deutschland hatte er die Information, dass wir insgesamt 5 Personen wären. Stimmte wohl nicht. In der Hafenkneipe  bei "Sir Peter" gäbe es immer  Mitsegler, die nach einer Mitsegelgelegenheit suchen. Müssten wir uns am Abend mal drum kümmern. 

Schnell wurden die Kojen verteilt und anschliessend eine sehr genaue, eineinhalbstündige Sicherheitseinweisung gemacht. Jeder bekam eine Aufgabe zugeteilt, falls wir im Notfall das Boot verlassen und in die Rettungsinsel übersteigen müssten.. Auch wurde erwähnt, dass das Grossegel nicht Original war, sondern in den Kanaren zugeschnitten und angepasst wurde.  Des weiteren hatte das Ruder durch einen Lagerschaden etwas Spiel, so dass wir versuchten, für den nächsten Tag einen Taucher zu bekommen, um den Schaden noch zu beheben. 



 
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