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Am 02.3.2012  um 15 Uhr startet ein SKS Kurs  an zwei aufeinander folgenden Wochenenden, jeweils Freitag, Samstag und Sonntag  in der Bornstr.1  weiter:

 





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Segeltörn Azoren - Amsterdam
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Das tägliche Einerlei gipfelte darin, dass der Meilenzähler bei 9 Beaufort Wind und 6- 7 Meter hohen Wellen "erst" 700 sm anzeigte. Von dem ersten langen Stück bis nach England hatten wir erst gut die Hälfte geschafft. Wir konnten einfach nicht genug Höhe laufen. 

Gut drei Tage schüttelte uns der Wind dermaßen durch, dass wir zwangsläufig noch mehr abfallen mussten. Beim Steuern versuchten wir permanent die riesigen Wellen, die von Backbord (Luv) auf uns zurollten, auszusteuem. Wenn das nicht klappte (vor allem nachts) brachen sich die Wellen mittschiffs, polterten mit den Wassermassen über das Schiff hinweg und schüttelten es gehörig durch. Die Plicht war dann sofort mit Wasser gefüllt und glich einer Badewanne. Durch die Krängung des Schiffes und die Wassermassen wurden einem dabei gelegentlich die Füße unter dem Hintern weggespült.
Die Rettungswesten wurden somit zu jeder Tages- und Nachtzeit getragen und jeder pickte sich freiwillig an. Der Niedergang wurde geschottet und geschlossen.

Wem sich eine Welle brach, hörte es sich im Inneren so an, als ob jemand eine Ladung Steine auf das Deck schüttete. Was solch ein Boot doch im Stande ist auszuhalten.

Gedanken wie: "Hoffentlich hält das Ruderblatt" oder "Hoffentlich passiert nichts nur dem Segel, damit keiner bei diesem Seegang aufs Vorschiff muss", wurden angesichts der nächsten großen Wellen, die schon wieder im Anmarsch waren, schnell verdrängt.
Kopf einziehen? Aber nein, schwupps schon waren wir wieder oben auf. Der Eintrag vom Skip ins Logbuch hieß, "Crew steckt schwierige Verhältnisse erstaunlich locker weg".



 
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