Aktuell

Am 17.3.2012  um 10 Uhr startet ein Sportbootführerschein-See Kurs  an zwei aufeinander folgenden Wochenenden, jeweils Samstag und Sonntag von 10 - 15 Uhr in der Bornstr.1  weiter:


 
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Segeltörn Azoren - Amsterdam
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Bei 1-2 Knoten Wind motorten wir an der bretonischen Küste entlang und nahmen einige der zahlreichen Leuchttürme in Augenschein. Unter anderem der Leuchtturm Phare du Four, den man von mehreren Bildern des Fotografen Plisson kennt.

In der Nacht erreichten wir den Ärmelkanal und sahen im Dunkeln die Lichter der Frachter und Fähren auf den Schifffahrtsrouten, Der Motor hatte ungeahnte Schwankungen und genoss somit bis in die Nacht hinein unsere Aufmerksamkeit. Nachdem der Motor vom Skip nochmals gecheckt wurde, kam es zu einer etwas lauteren Auseinandersetzung. Unser Mitsegler Ralph fragte, ob dem gegebenenfalls Reserveöl vorhanden wäre. Mit dem Hinweis darauf, dass er doch schließlich kein Anfänger wäre, tat unser Skip seinen Unmut über diese Äußerung kund. Um Mitternacht spukte der Motor nochmals eine große Qualmwolke ans und lief dann wieder gleichmäßig. "Ein Motor ist eben auch nur ein Mensch", war der Kommentar vom Skip. Bis zum nächsten Mittag motorten wir weiter bei Flaute durch den englischen Kanal. Unser Ziel war Brighton-on-Sea.

Nach einem reichhaltigen Mittagessen bei strahlendem Sonnenschein und leicht aufkommenden Wind, hissten wir den leuchtend orangefarbenen Spinnaker. Nachdem alle Herren gesteuert hatten und alle Fotos von dem bunten Tuch gemacht waren, wurde der Spi gegen Abend wieder eingeholt. Die Achterkabinen waren zwar trocken, konnten aber zum schlafen trotzdem nicht genutzt werden, da der Motor unmittelbar neben den Ohren dröhnte.

Also blieb wieder nur der Salon zum Schlafen.

Am nächsten Morgen um 06:00 Uhr wurde ich durch das Pfeifen unseres Teekessels vor Beginn meiner Schicht geweckt. (Der Tcekessel pfiff in der Tonart eines Nebelhorns, eben extra ein Kessel für Boote.) Nachdem ich bemerkte, dass kein Tee gekocht wurde, sah ich schon die "Suppe" in der wir uns vor der englischen Küste bewegten. Die Sicht betrug ca. 50 Meter, Neben Radar setzten wir auch das Nebelhorm in Abständen von ca. 3 Minuten ein, um auch Schiffe zu warnen, die nicht auf dem Radar zu sehen waren.

Gegen Mittag löste sich der Nebel auf und am Nachmittag erreichen wir Brighton-on-Sea.



 
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